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Abschlussveranstaltung der Zukunftswerkstätten der Bürger beendet die Dialogphase im Gemeindeentwicklungsprozess "Stimpfach 2030"

Am Donnerstag, 19.04.2018 präsentierten die Teilnehmer der drei Workshops in Stimpfach, Rechenberg und Weipertshofen ihre Ergebnisse Gemeinderat und der Verwaltung im katholischen Gemeindesaal. Über 100 Bürgerinnen und Bürger haben sich in den Workshops engagiert, was nach Aussage des Planungsbüros Reschl nicht selbstverständlich und sehr positiv sei.
Hierbei wurden die vorgegebenen Themenbereiche Wohnen, Arbeiten, Städtebauliche Entwicklung, Soziales, Mobilität und Tourismus unter der Moderation des Planungsbüros abgearbeitet. Auch spielte hierbei die demografische Entwicklung eine Rolle.
Am Meisten beschäftigte das Thema Breitband die Bürger, deren weiterer Ausbau an erster Stelle steht. Auch müsse darauf hingearbeitet werden, dass der Ortskern lebendig bleibt und ein Ort der Begegnung sollte geschaffen werden. Aufgrund des demographischen Wandels müsse auch bewusst auf die Bedürfnisse der Älteren geschaut werden, wie Verbesserung der ärztlichen Versorgung, des öffentlichen Personennahverkehrs, einen Bahnhalt schaffen, kulturelle Angebote. Insbesondere eine sichere Zuwegung zum neuen Penny-Markt war den Bürgern wichtig. Generell könnte das Ortsbild und die Ortsdurchfahrt aufgehübscht werden. Die Aktivierung von Baulücken und die Umnutzung von Hofstellen sollte neben der ebenso wichtigen Ausweisung von Neubaugebieten noch aktiver angegangen werden. Anerkennung wurde für die Arbeit in der Kinderbetreuung und Schule ausgesprochen. Auch könne die Gemeinde stolz auf das Vereinsleben sein. Wichtig wäre jedoch das Ehrenamt mehr zu würdigen.  Die Gemeinde hat vieles zu bieten, was einfach besser kommuniziert und beworben werden muss.
Einzelne Gemeinderäte hatten Gelegenheit ihre Einschätzungen zu den vorgestellten Ideen abzugeben. Wichtig sei bei allen Ideen ein Gleichgewicht zwischen Investition und Verschuldung. Auch müsse über eine veränderte Prioritätenliste nachgedacht werden. Die Kommunikation habe bei allen noch ein bisschen Luft nach oben. Die Gemeinde müsse das viel vorhandene Positive besser nach außen darstellen. Das Ergebnis habe gezeigt, es gibt noch viel zu tun.
Bürgermeister Strobel bedankt sich bei allen Mitwirkenden. Er werde viele Ideen aus den Workshops mitnehmen. Einiges kann sicher schnell umgesetzt werden, andere größere Projekte wie z.B. das Thema Breitband werden länger dauern. Hier geht es schlicht um die Finanzierbarkeit. Sicher ist auch, dass sich nicht alle Ideen umsetzen lassen.
In einem nächsten Schritt sollen noch Gespräche mit den Gewerbetreibenden und den Jugendlichen geführt werden, deren Ergebnisse ebenso noch in das Gemeindeentwicklungskonzept einfließen sollen. Alle Ergebnisse sind auf der Homepage der Gemeinde Stimpfach „www.Stimpfach.de“„veröffentlicht.
Das Büro Reschl verspricht, dass keine Idee verloren geht. Die Stellungnahmen zu den Ideen sind Bestandteil des Berichts. Das Büro Reschl wird ein Handlungsprogramm incl. Finanzierungsübersicht „Leitziele und Leitprojekte“ erarbeiten, über diese im Gemeinderat abgestimmt wird.
Das sich hieraus ergebende Gemeindeentwicklungskonzept „Stimpfach 2030“ soll noch Ende 2018 öffentlich vorgestellt und beschlossen werden.