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Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür

 

Der Herbst in diesem Jahr hat sich von seiner besten Seite gezeigt und im Oktober und auch Anfang November waren viele schöne und sonnige Tage zu verzeichnen. Ungeachtet dessen steht aber die kalte Jahreszeit vor der Tür. Die Gemeinde ist auf den Beginn der Wintersaison vorbereitet. Die Streukisten sind nachgefüllt und die Fahrzeuge einsatzbereit. Der Räum- und Streuplan der Gemeinde wurde überprüft und aktualisiert.
Auch in diesem Jahr wird es kaum zu vermeiden sein, dass Garageneinfahrten oder Gehwegein- und ausgänge von durchfahrenden Schneeräumfahrzeugen wieder zugeschoben werden. Die Gemeindearbeiter sind bemüht, keine unnötigen Arbeitseinsätze zu verursachen. Bitte parken Sie die Autos auf den Grundstücken, da insbesondere auf sehr schmalen Straßen die Arbeit der Räumfahrzeuge durch parkende Autos auf der Straße behindert wird.
Wir bitten auch wieder um Verständnis, dass bei Neuschnee die Räumfahrzeuge nicht überall gleichzeitig sein können, die Gemeindearbeiter halten sich an den auf die Verkehrsdichte und die topographischen Gegebenheiten abgestimmten Streu- und Räumplan.
Hinweise zur Räum-und Streupflicht
Auch zu diesem Winter möchten wir auf die einzelnen Bestimmungen der Räum- und Streupflicht nach der gemeindlichen Streupflichtsatzung hinweisen. Adressaten dieser Pflicht sind die Straßenanlieger.
Als Straßenanlieger gelten auch die Eigentümer und Besitzer solcher Grundstücke, die von der Straße vor den Geh- oder Fußwegen durch eine im Eigentum der Gemeinde stehende unbebaute Fläche getrennt sind, wenn der Abstand zwischen Grundstücksgrenze und der Straße bzw. dem Fuß- oder Gehweg nicht mehr als 10 m, bei besonders breiten Straßen nicht mehr als die Hälfte der Straßenbreite beträgt.
Umfang des Schneeräumens
Gehwege, gemeinsame Rad- und Gehwege sowie sonstige Fußwege sind auf eine solche Breite von Schnee oder auftauendem Eis zu räumen, dass die Sicherheit des Fußgängerverkehrs gewährleistet wird. Eine Breite von 1 m ist regelmäßig als ausreichend anzusehen. Falls Gehwege auf keiner Straßenseite vorhanden sind, gelten die Regelungen für die entsprechenden Flächen am Rand der Fahrbahn in einer Breite von 1 m. Der geräumte Schnee und das auftauende Eis sind auf dem restlichen Teil des Gehwegs, soweit der Platz dafür nicht ausreicht, am Rand der Fahrbahn anzuhäufen. Nach Eintreten von Tauwetter sind die Straßenrinnen und die Straßeneinläufe so frei zu machen, dass das Schmelzwasser abfließen kann. Die von Schnee oder auftauendem Eis gehäuften Flächen vor den Grundstücken  müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass die Gehwege durchgehend benützt werden können. Für jedes Hausgrundstück ist ein Zugang zur Fahrbahn in einer Breite von mindestens 1 m zu räumen.
Beseitigung von Schnee- und Eisglätte
Bei Schnee- und Eisglätte haben die Verpflichteten die Geh- bzw. Fußwege sowie die Zugänge zur Fahrbahn rechtzeitig so zu bestreuen, dass sie vom Fußgänger bei Beachtung der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt möglichst gefahrlos begangen werden können. Die Streupflicht erstreckt sich auf alle Grundstücke, die auch von Schnee zu räumen sind. Zum Bestreuen ist möglichst abstumpfendes Material wie Sand, Splitt oder Asche zu verwenden. Die Verwendung von auftauenden Streumitteln ist so gering wie möglich zu halten. Das Streugut in den öffentlichen Streukästen ist dabei nicht für die Erfüllung der Räum- und Streupflicht der privaten Straßenanlieger gedacht.
Zeiten für Schneeräumen und Streuen
Die Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr, an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen bis 8.00 Uhr geräumt und bestreut sein. Wenn nach diesem Zeitpunkt, d.h. während des ganzen Tages, Schnee fällt oder Schnee- bzw. Eisglätte auftritt, ist unverzüglich, bei Bedarf auch wiederholt, zu räumen und zu streuen. Die Pflicht endet um 20.00 Uhr.
Wir möchten Sie bitten, im eigenen Interesse dafür zu sorgen, dass keine Verstöße gegen die Räum- und Streupflicht begangen werden. Im Schadensfalle könnte ein Versäumnis dazu führen, dass Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden können. Außerdem möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Gemeinde als besondere, freiwillige Leistung bzw. als Bürgerservice nach wie vor bemüht ist, wie in den vergangenen Jahren, verschiedene Fuß- und Gehwege zu räumen und zu streuen, die aufgrund ihrer Verkehrsbedeutung von zahlreichen Fußgängern genutzt werden. Die Abwälzung der Räum- und Streupflicht hat jedoch nach wie vor Bestand und die Verantwortung liegt bei den Grundstücksanliegern.
Wir bitten um Beachtung.