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Bericht aus der Ortschaftsratssitzung Rechenberg vom 08.03.2021

Bebauungsplan Schlossfeld IV
hier: Vorstellung eines städtebaulichen Entwurfes
 
Ortsvorsteher Timo Fuchs teilte mit, dass im Bebauungsplan Schlossfeld IV
 31 Ein/Zweifamilienhäuser und 2 Mehrfamilienhäuser geplant
seien. Noch dieses Jahr würde die Möglichkeit
eines vereinfachten Planungsverfahrens bestehen. Es wurde ein erster städtebaulicher Entwurf vorgestellt. Dieser sollte dieses Jahr beschlossen werden.
BM Strobel meinte, es wäre eine Chance einen größeren Bebauungsplan in einer kleineren Ortschaft zu machen. Das Bebauungsplanverfahren würde ca. 1 Jahr dauern. Ziel wäre es, dass bis Ende des Jahres der Bebauungsplan Schlossfeld IV fertig ist.
Die Gemeinde Stimpfach wäre sehr von Landschaftsschutzgebieten umgeben, deshalb sei für die Gemeinde Stimpfach ein sparsamer Umgang mit Bauland wichtig.
Er würde im Nachgang an die nächste Gemeinderatssitzung auf die Grundstückseigentümer zugehen und mit diesen sprechen bzw. über die Preise verhandeln.
Eine Erschließung würde nach und nach in mehreren Abschnitten erfolgen. Wie schnell das geschehen soll, würde zuletzt auch mit der Ortschaftsrat zusammen mit dem Gemeinderat entscheiden. Es sind nicht so viele Mehrfamilienhäuser wie im Baugebiet Rotstraße geplant.
 
Herr Fuhrmann vom Kreisplanungsamt Schwäbisch Hall stellte zwei Varianten vor.
 
Ein großer Unterschied bei den zwei Varianten bestehe nicht.  Geplant wären jeweils Ein/Zweifamilienhäuser, zwei Mehrfamilienhäuser mit bis zu 6 Wohneinheiten und bis zu 3 Geschossen. Die Erschließung würde von Osten her erfolgen.
Die Größe der Bauplätze wäre ca. 700-740 m². Die Plätze der Mehrfamilienhäuser größer.
 
Geplant sei eine Ringstraße. Dies hätte den Vorteil, dass es eine klare Wegeführung gäbe und langsamer befahren würde. Ein Fußweg ginge durch das Baugebiet, außerdem gäbe es Parktaschen, Stellplätze und öffentliche Parkplätze.
Die Straßenbreite sei auf 5,50 m bei beiden Varianten geplant,
breit genug für Begegnungsverkehr, sowie Räum- und Müllfahrzeuge.

Bei der 1.Variante würden die 2 Mehrfamilienhäuser oberhalb dem
Anwesen Connenweiler Str. 38, bei der 2.Variante unterhalb liegen.
Bei Variante 2 sei der Ringverkehr kleiner geplant, mit einer Stichstraße zu den Mehrfamilienhäusern mit Wendestelle (z.B. für Müllfahrzeug). Die Mehrparteienhäuser wären von der Connenweiler Straße über eine Tiefgarage zu erschließen.

Bei der Bauart sei fast alles möglich, vom Bungalow bis zu 2 Vollgeschossen bei Flachdächern.
Bei den Mehrfamilienhäusern wären max. 6 Wohneinheiten vorgesehen.
Ein Ortschaftsrat sprach sich für eine Südausrichtung der Häuser bezüglich einer
„Dachmitnutzung“ aus.
Die Frage war auch, ob eine Kombination aus beiden Plänen möglich wäre und ob die Ringstraße von Variante 2 (in Richtung Norden) verschoben bzw. verlegt werden könne.
Herr Fuhrmann werde hierzu noch einen neuen Plan machen (voraussichtlich bis zur Vorstellung in der nächsten Gemeinderatssitzung).
 
BM Strobel könne sich eine Straßenerschließung in 3 Abschnitten vorstellen.
Wie es letztendlich gemacht wird, hänge auch von der Kaufbereitschaft ab.


Die Planung von Stellplätzen sei ausreichend. Gut wären 2 Parkplätze pro Wohneinheit.

Auf die Frage nach der Kanalführung teilte BM Strobel mit, dass dies
noch nicht geregelt sei. Klar sei bislang nur, dass an einer Stelle aus
dem Gebiet in die bestehende Kanalisation abgeleitet werden müsse.
Er erläuterte auch, dass die Kläranlage in Rechenberg ausreiche.


Bauweisen wären alle möglich. Bei den Gebäudehöhen orientiere man sich am Plan des Baugebiets Schlotfeld in Weipertshofen und Schlossfeld III.
Bezüglich der Bauweise der Mehrfamilienhäuser könne man auf das Diskussionsergebnis des OR Weipertshofen zurückgreifen. Hier ist eine Vergabe durch die Gremien Ortschaftsrat und Gemeinderat vorgesehen, Interessenten müssen ein Konzept mit Ansichten vorlegen.

Auf die Frage, ob der Bau von Tinyhäusern auch möglich wäre, meinte
BM Strobel, dass hier evtl. ein Platz geteilt werden müsse,
dies aber mit der Erschließung schwierig sei. Herr Fuhrmann teilte mit, dass Tinyhäuser eine andere Wohnform, evtl. mit Gemeinschaftsbereichen/ Wohnhof, darstellen würden.



Bekanntgaben, Anfragen und Verschiedenes
 
Zebrastreifen:

Ein Ortschaftsrat fragte nach, wie weit die Angelegenheit bezüglich des Zebrastreifens wäre. BM Strobel teilte mit, dass er noch auf Antwort warten würde. Der Zebrastreifen sei beantragt worden und wir wären bei der kreisweiten Planung mit dabei.
 
Buswartehäuschen im Eichishof:
 
Auf Nachfrage eines Ortschaftsrats, wann das Buswartehäuschen im Eichishof hinkommt, teilte BM Strobel mit, dass dies dieses Jahr angegangen wird.
 
 
 
 
Gelände Connenweiler Straße mit Altreifen, Autos usw.:

Ein Ortschaftsrat fragte nach, wie es mit dem Gelände in der Connenweiler Straße mit den Autoreifen, ausgelaufenem Öl usw. weitergeht. Es würde wie auf dem Schrottplatz aussehen. BM Strobel teilte mit, er wird die Angelegenheit dem Landratsamt Schwäbisch Hall mitteilen.
 
 
Stützmauer beim Anwesen Weiß:
 
BM Strobel meinte, dass er sich aufgrund des vermehrten Arbeitsaufkommens bezüglich der Corona-Pandemie noch nicht um dieses Anliegen kümmern konnte. Ein Gutachter sei zu beauftragen, der die Mauer anschaut und sagt, was gemacht werden müsse.
 
Sanierung Seestraße:
 
Laut BM Strobel gäbe es Lieferprobleme mit Steinen. Bezüglich der Entwässerung der Seestraße warte man noch auf die Antwort vom Landratsamt. Das Problem mit dem Oberflächenwasser müsse behoben werden. Wegen der Steine wolle BM Strobel den Auftrag an den Bauhof weitergeben.
 
 
Photovoltaikanlage Schulgelände:
 
BM Strobel teilte mit, dass die Gemeinde das Anwesen Stecher in Weipertshofen gekauft habe. Es müsse überlegt werden, ob die Anlage komplett beim Anwesen Stecher oder ganz in Rechenberg gemacht wird. In Weipertshofen gehöre sie zur Hälfte uns und die andere Hälfte einem Investor. Die Firma Kampmann
würde in der Vergütung drin bleiben, die EEG-Förderung dauere 10 Jahre.

Hallo Treff:
 
Auf die Frage, wie es mit dem Hallo Treff in Rechenberg weitergehe, bzw. ob ein Umbau erfolge und ein Kaffee geplant sei, teilte BM Strobel mit, dass er hierzu in der öffentlichen Sitzung nichts sagen möchte.
 
Breitband:
 
Die Internetverbindung für Homeoffice sei sehr schlecht. Bereits im Mai 2019 wäre die Vergabe Breitband im Gemeinderat gewesen. Es wurde nach dem Stand der Angelegenheit gefragt.
BM Strobel meinte, die OdR habe die bauliche Erschließung gemacht, er sei dran und frage immer wieder nach. Die Kostenzuschüsse seien zur Prüfung in Stuttgart.
Glasfaser sei nicht an jedes Haus gelegt worden.
 
Bepflanzung Friedhof:
 
BM Strobel teilte mit, dass die Miste und das Geländer am Friedhof wegkommen sollen. Diese solle mit Erde befüllt werden. Hinter der Hecke komme eine Blumenwiese zum „Test“ hin. Man könne sich dann überlegen, ob auch innerorts Blumen hinsollen.
 
 
 
Corona-Pandemie:
 
Laut BM Strobel gäbe es eine neue Corona-Verordnung. Darin
enthaltene Lockerungen würden für den Kreis Schwäbisch Hall nicht gelten, aufgrund der hohen Infektionszahlen.
Die Zahlen in Stimpfach seien auch sehr hoch. Ab dem 10.03.2021 sei in der Waldhalle ein Testzentrum. Bislang sei hier die Nachfrage aber noch gering. BM Strobel hoffe, dass sich dies noch ändert.
 
 
Wir müssten vorsichtiger werden, es dauere vermutlich noch 3-4 Monate bis wir alle geimpft seien. In der Waldhalle wären 2 qualifizierte Personen, welche die Tests abnehmen würden, sowie 1 Verwaltungskraft. Es sei nicht ausgeschlossen, dass bald wieder die Schulen und Kindergärten geschlossen werden müssen, wenn die Zahlen im Landkreis weiter so ansteigen würden. Es gäbe aber auf Landkreisebene keine konkrete Zahl, ab wann die Einrichtungen geschlossen werden.