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Artikel vom 19.01.2023

Neujahrsempfang 2023 in Stimpfach am 08.01.2023

Der Neujahrsempfang der Gemeinde Stimpfach wurde durch die Jugendkapelle des örtlichen Gesang- und Musikvereins mit der Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ eröffnet.Mehr als hundert Besucher waren zum Neujahrsempfang der Gemeinde Stimpfach im Versammlungsraum beim Feuerwehmagazin erschienen.

Bei der anschließenden Rede von Bürgermeister Matthias Strobel ernteten Bund und Land viel Kritik da deren Entscheidungen es den Kommunen immer schwerer machten.
„Wir haben derzeit das Gefühl, dass wir von Bund und Land immer mehr aufgehalst bekommen, was nicht unsere Aufgabe ist“ erklärte er den Besuchern.
„Wir werden regelrecht zugemüllt, man kann es anders kaum sagen und das ohne entsprechende Finanzierung und Personal“.

Als Beispiele nannte er:
Pandemiebekämpfung, Breitbandausbau, Flüchtlingsunterbringung, Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos, massiver Ausbau von Windkraft und Freiflächen-PV, Umsatzsteuer-§2b, Neues Rechnungswesen, Grundsteuerreform, Bekämpfung der Wohnungsnot – natürlich ohne Flächenverbrauch und ständig neue Verwaltungsvorschriften und Statistiken, die nur Arbeit machen, aber keinen Mehrwert haben.

Deswegen seien die Kommunen sauer und unzufrieden mit den Regierungen in Stuttgart und Berlin. So geht es nicht weiter, so könne man nicht weitermachen. Es müsste schneller und einfacher werden das Wesentliche zu erledigen damit die aktuellen Probleme bewältigt werden können. Denn die Kommunen wollen sich wieder mehr auf das konzentrieren können, wofür sie da sind. Auf die Bürgerinnen und Bürger und auf ihre Aufgaben.

Rückblick auf das Jahr 2022 und Ausblick auf das Jahr 2023
Im Sommer 2022 wurde nach 2-jähriger Bauzeit eines der größten Bauvorhaben in der Geschichte der Gemeinde Stimpfach abgeschlossen. FFW- und Bauhof-Neubau mit dem schönen Saal in dem auch der Neujahrsempfang stattfand.

Der letzte Bauabschnitt des Baugebiet „Schlotfeld“ in Weipertshofen wurde erschlossen und vermarktet.

Die Digitalisierung der Kaspar-Mettmann-Schule wurde abgeschlossen, die Nachmittagsbetreuung ausgebaut und ein warmes Mittagessen eingeführt.

Das Rathaus hat eine neue EDV erhalten und die Homepage wurde komplett erneuert und ging in der 1. Januarwoche 2023 online.

Kanalsanierungen wurden begonnen und laufen noch. Bei der Straßensanierung lag der Schwerpunkt auf dem Fußweg zum Pfeifensteg.

Der Breitbandausbau schreitet voran. In 15 von 17 Teilorten sind die Tiefbauarbeiten zur Schließung der weißen Flecken abgeschlossen. Siglershofen kommt nun zum Jahresbeginn und den Eichishof hatte man ebenfalls auf 2023 geschoben, da hier Stromleitungen mitverlegt und die Ortsdurchfahrt komplett neu gemacht werden soll. Bis Ende 2023 soll hier dann auch überall die Technik aufgebaut sein und der Versorger – die Netcom-BW ein Angebot eingerichtet haben.

„Leider muss man aber auch hier deutliche Kritik üben.“

Die Kommunen erledigen hier die Arbeit für den Bund, die Telekom und Co nicht machen wollen und dann werden über Nacht Förderstopps in Berlin verhängt. „Glücklicherweise waren wir hier im Landkreis so schlau, uns alle für diese Herkulesaufgabe zusammen zu tun und waren daher so schnell, dass wir davon nicht betroffen sind. Wir haben unsere Förderbescheide!“

Kritik geht aber auch nach Stuttgart. Denn die Maßnahmen für den Einbau von Glasfaser und Neuverlegung von Stromleitungen wie im Eichishof erfordern es, die komplette Straße neu zu machen. Fördergelder aus Stuttgart werden dafür versagt, wenn die Straße nicht nach Vorschrift verbreitert und mit einem 2 m breiten Gehweg versehen wird. „Im Eichishof müssten wir das halbe Dorf abreisen, um die Straße nach Vorschrift verbreitern zu können. SolcheVorschriften sind DUMM, anders kann man es nicht sagen.“ So die Worte von Herrn Bürgermeister Strobel.

Neben der größeren Baumaßnahme im Eichishof wird die weitaus größere Baustellein Randenweiler sein. Denn hier wird die zweite Ortsdurchfahrt in einem Jahr komplett erneuert. Hier bezahlt der Bund die Straße und den Radweg und die Gemeinde die Gehwege.  Bauherr wird aber die Kommune sein. Gerne übernehme man diese Aufgabe für den Bund, wenn man so zu einer neuen Ortsdurchfahrt und einem sicheren Radweg zum Penny-Markt kommt.

Weitere Projekte stehen an. Die Breitbandarbeiten für die weißen Flecken sollen beendet werden. Die Planung für die „grauen Fleckenlaufen bereits. Der Aus- und Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Rechenberg sowie der Umbau des Feuerwehmagazins in Randenweiler zu einem Dorfhaus werden gerade geplant.
Das Baugebiet „Eckaroter Straße“ soll erschlossen werden, sobald die Straßenbauarbeiten in Randenweiler es zu lassen. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Stimpfach ist für 2025 geplant.

Weitere Themen, die die Gemeinde beschäftigen werden, sind die Energiekrise und der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Fortschreibung des Flächenmutzungsplanes der VVG Crailsheim und die Neufassung des Regionalplanes Heilbronn-Franken.

Das Highlight der Gemeinde Stimpfach wird im Jahr 2024 das 1000-jährige Jubiläum

In 4 Arbeitsgruppen und bei den Vereinen wird von vielen Stimpfachern schon fleißig gearbeitet, wofür sich Bürgermeister Matthias Strobel ganz herzlich bedankt hat. Die Veranstaltungen sind über das komplette Jahr verteilt. Die Juliäumswoche findet vom 28.06. – 07.07.2023 statt. Hier darf sich gerne Jedermann aus der Gemeinde noch in die Planungen mit einbringen.

In seiner Rede bekennt sich Matthias Strobel deutlich zu Stimpfach. Er wird sich, voraussichtlich im Dezember,auch wieder um das Amt des Bürgermeisters in Stimpfach bewerben.

Er möchte sich noch weiter für die Bürgerinnen und Bürger und für die Gemeinde einbringen.

Er will 2024 auch wieder für den Kreistag kandidieren, was er 2019 aus taktischen Gründen zum Wohle der Gemeinde nicht gemacht hat. „Aber die Rahmenbedingungen haben sich geändert“, erklärte Bürgermeister Matthias Strobel.

Am Ende des Neujahrsempfanges wünschte Herr Bürgermeister Strobel allen ein gutes Neues Jahr 2023 mit viel Glück, Erfolg, vor allem Gesundheit und Schaffenskraft.

Blutspenderehrung

Im Rahmen des Neujahrsempfanges fand die Blutspenderehrung statt.

Bürgermeister Matthias Strobel bedankte sich auch im Namen des Bluspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bei allen Blutspendern für deren ehrenamtliches Engagement als Lebensretter.

Durch ihre Blutspenden konnte effektiv Leben gerettet und dringen notwendige Operationen durchgeführt werden.
Ein großer Dank ging auch an Wolfgang Schneider vom DRK und allen Helfern, die im vergangenen Jahr die Blutspendetermine in der Waldhalle Stimpfach durchgeführt haben.

Aus der Gemeinde Stimpfach wurden folgende Personen geehrt:

10-mal gespendet haben:
Jason Baumann, Edeltraud Frey, Joachim Schlosser, Julia Schmidt, Hannes Schneider

25-mal gespendet haben:
Vanessa Bensch, Maximilian Pyttel, Angelika Schaffer

75-mal gespendet haben:

Tobias Erhardt, Jürgen Rupprecht

Die nächsten Blutspendetermine in Stimpfach finden am 31.03.2023 und 27.10.2023 statt.