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Bericht

icon.crdate03.08.2023

aus der Gemeinderatssitzung vom 24. Juli 2023

BM Strobel begrüßt alle anwesenden Zuhörer, Gemeinderäte und die Presse im Dorfgemeinschaftshaus in Weipertshofen.

Bürgerfragestunde
Eine Bürgerin möchte, dass man die Schließung des MVZs zum 30.09.2023 publik machen sollte, damit die Patienten informiert sind. Das DIAK in Schwäbisch Hall bietet generell eine Sprechstunde für Patienten ohne Hausarzt an. BM Strobel verweist hierzu auf den TOP Verschiedenes in dem hierzu Informationen vorgesehen sind.
Ein Bürger weist darauf hin, dass die Tagesordnung nicht auf der Homepage war. Dies verneint BM Strobel. Die Einladung war auf der Homepage.
Er möchte wissen, weshalb die 30 km/h-Zone für die Umleitungsstrecke in Randenweiler nicht mehr vorhanden ist. Hierzu teilt BM Strobel mit, dass die 30 km/h von der Gemeinde aus beschildert wurde und nicht vom Landratsamt angeordnet war. Das Landratsamt hat die Gemeinde aufgefordert die Schilder abzubauen, da es hierfür keine Anordnung gibt.
Der Bürger fragt nach dem Vertrag mit dem Festwirt zur 1000 Jahr Feier, ob dieser unterzeichnet wurde. Dies bejaht BM Strobel.
Weiter fragt er, wer für die Löschteiche im Forst zuständig ist. Hier ist der Forst BW zuständig, erläutert BM Strobel.
Weiter möchte der Bürger wissen, ob der Bauhof auf den Ernstfall eines Brandes vorbereitet ist. Gibt es hier Behälter für den Wassertransport? BM Strobel teilt mit, dass der Bauhof 1000l-Fässer hat, mehr aber auch nicht. Im Ernstfall würden Landwirte mit ihren Güllefässern aushelfen.

Haushalt 2023
hier: Finanzzwischenbericht

BM Strobel übergibt das Wort an Herrn Hanselmann. Dieser berichtet folgendes über den Finanzzwischenbericht des Haushalts 2023:
Der leider immer noch anhaltende Ukrainekrieg mit seinen indirekten Auswirkungen der Inflation haben Einfluss auf unseren Haushalt. Um die Inflation einzudämmen hat die EZB die Zinsschraube deutlich angezogen. Seit dem 21.06. 2023 gilt für den Euroraum ein festgelegter Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft von 4 Prozent. Damit liegt der Leitzins so hoch wie zuletzt vor Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008. Leider sind bereits erste Anzeichen einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivität erkennbar. Im schlechtesten Fall schlittern wir in eine Rezession; in der Vergangenheit haben solche Zinserhöhungen oftmals zu einer Rezession geführt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen zeigen sich an unseren sinkenden Steuereinnahmen. Insgesamt werden wir trotz der geringeren Steuereinnahmen einen positiven Ergebnishaushalt, wenn auch deutlich geringer, erreichen. Beim Finanzhaushalt wird der sich abzeichnende geringere Finanzierungsüberschuss die Tilgungsleistungen vermutlich nicht decken können. Bei weiter sinkenden Steuereinnahmen wird zur Liquiditätssicherung die eingeplante Kreditaufnahme mit 500.000 € erfolgen müssen. Der Ergebnishaushalt weist zum 30.06.2023 voraussichtliche Gewerbesteuereinnahmen von rund 1,47 Mio.€ aus. Damit wird der Planansatz mit 1,7 Mio.€ um rund 230.000 € verfehlt. Die Steuerschätzung vom Oktober wurde inzwischen korrigiert; der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer sinkt, was zu Mindereinnahmen von rd. 19.500 € führen kann. Ansonsten liegen wir im Ergebnishaushalt auch bei den weiteren Steuereinnahmen (Ust.- Anteil, Schlüsselzuweisungen) zur Jahreshälfte im Plan. Bei den Transferaufwendungen (FAG-Umlage, Kreisumlage) gibt es keine Überraschungen, diese liegen im Soll. Lediglich die GewSt. Umlage ist wegen geringerer Gewerbesteuereinnahmen um 23.000 € unter Plan. Das größte Konto im Ergebnishaushalt, die Sach- und Dienstleistungen (Unterhaltung, Miete, Betriebsführung Wasser usw.) weisen Ende Juni Aufwendungen in Höhe von 1.067.353 € aus; im Plan sind 2.229.494 € veranschlagt. Dieser Ergebnisstand ist zur Jahreshälfte jedoch immer nur bedingt aussagekräftig, zumal einige Unterhaltungsmaßnahmen noch nicht umgesetzt sind. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass die Bewirtschaftungskosten den Planansatz voraussichtlich um 17% übersteigen werden, obwohl aufgrund der hohen Energiepreise die Planansätze für 2023 im Vergleich zum Vorjahr bereits deutlich angehoben worden sind. Die Personalausgaben mit 2.017.000 € liegen trotz des guten Tarifabschlusses für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst samt dem einmaligen Inflationsausgleich im Soll. Grund hierfür sind Kosteneinsparungen für die nicht besetzte Bauhofstelle, der später besetzten Erzieherinnenstellen in den Kindergärten sowie der vereinbarten prozentualen Tariferhöhung erst ab März 2024. Die vorgesehenen Projekte, Vorhaben und Anschaffungen 2023 werden wie gewohnt Schritt für Schritt abgearbeitet. Die geplante Straßensanierung OD Eichishof wird jedoch erst 2024 umgesetzt werden können. Die hierfür eingeplanten Haushaltsmittel mit 800.000 € (Zuschuss 400.000 €) dienen als Ersatzdeckungsmittel für den Gehwegausbau B290 Randenweiler samt neuer Wasserleitung in der B290. Hierfür sind im Haushalt 1.185.000 € eingeplant. Die später ausgewiesene Kostenberechnung liegt bei 1.289.960 €. Auch soll mit diesen Ersatzdeckungsmitteln der Abwasserkanal BG Eckarroter Straße mit 309.400 € vorfinanziert werden. Angedacht war eine Vorfinanzierung über ein Treuhandkonto BG Eckarroter Straße.
Leider hat die Finanzverwaltung nach wie vor mit dem hohen Arbeitsaufwand des „Neuen Finanzwesen“ zu kämpfen. Besonders die Aufarbeitung und Fortschreibung der Anlagebuchhaltung bindet sehr viel Arbeitszeit und sorgt dafür, dass die Jahresabschlüsse 2021 und 2022 zwar in Arbeit sind, aber noch nicht abgeschlossen werden konnten. Insgesamt liege man bei der Einführung der neuen NKHR jedoch immer noch im vorderen Drittel bei der Umsetzung, im Vergleich zu anderen Gemeinden und Städten in BaWü. Auch die Flüchtlingsproblematik im Zuge der Unterbringung wird unsere Gemeinde weiterhin personell und finanziell beschäftigen.
Die Entwicklung im 2. Halbjahr 2023 wird sich angesichts des Ukrainekrieges und der inflationären Situation weiter spannend und leider zum Teil wiedermal wenig berechenbar gestalten. Haushaltswirtschaftlich sind derzeit keine Anzeichen zu erkennen, die einen Nachtragshaushalt erforderlich machen, so Hanselmann.

Photovoltaik
hier: Vergabe einer Anlage für die Kläranlage

Im Haushaltsplan 2023 sind für die Anschaffung und Montage einer PV-Anlage in der Kläranlage 40.000 € eingestellt. Hierbei ging man von einer Anlagenkapazität von bis zu 25 kWp aus. Nach Begutachtung der Dächer kommen für die Installation aber nur die Dächer des Rechen- und Containergebäudes mit einer Belegung von 17 kWp in Frage, erläutert GOAR Hanselmann. Die restlichen Dächer des Betriebsgebäudes und der Klärschlammpresse sind sanierungsbedürftig und können derzeit nicht bestückt werden. Der Belegung dieser Dächer mit einer PV-Anlage steht auch nicht die anstehende Sanierung der Kläranlage entsprechend den voraussichtlichen Ergebnissen im Abwasserstrukturgutachten entgegen. Zwar ist jetzt schon nach Rücksprache mit dem Ingenieurbüro sicher, dass das Rechengebäude nicht mehr als solches in dieser Funktion genutzt werden kann; evtl. könnte dieses jedoch eine andere Funktion erfahren, so dass die PV-Anlage nicht umgebaut werden müsste. Des Weiteren wird sich die Sanierung bzw. Ertüchtigung sicher noch einige Jahre hinziehen. Nach den vorliegenden Berechnungen hat sich die PV-Anlage in 6 1/2 Jahren amortisiert. Die Verwaltung hat zwei Angebote eingeholt. Eine Firma hat zwei Modulhersteller im Angebot, kann aber für 2023 nur die Selbstmontage anbieten; mit Montage 2024. Das zweite Angebot sichert die Montage noch 2023 zu. Beide Anbieter sind seriöse und zuverlässige Firmen. Die Angebote bei den PV-Modulen sind nahezu identisch, lediglich bei den Montagekosten bestehen größere Unterschiede. Angesichts des Montagevorteils 2023 und der günstigeren Montagekosten empfiehlt die Verwaltung die Vergabe an die Firma Uhl-Brothers zum Angebotspreis von 22.836 €. Hierbei ist bereits ein 30 kW Wechselrichter verbaut, der so eine spätere kostengünstigere Erweiterung der Anlage von 17 auf 30 kW ermöglicht (jetzt Mehrkosten 625 € / spätere Kosten 2.750 €).

Das Gremium bespricht, ob es nicht sinnvoll wäre, man baut jetzt einen Wechselrichter für die 17 kWp ein und später, wenn man mehr benötigt einen zweiten Wechselrichter mit der dann benötigen Größe. So hat man zwei Wechselrichter. Falls einer ausfallen würde, könnte man den Strom dann immer noch teilweise mit dem anderen Wechselrichter einspeisen.

Nach einer kurzen Diskussion beschließt der Gemeinderat einstimmig, den Zuschlag zur Anschaffung einer PV-Anlage auf der Kläranlage Stimpfach mit einem 30 kW Wechselrichter an die günstigste Bieterin, Fa. Uhl-Brothers, Rot am See, zum Angebotspreis von 22.836 € zu vergeben.

Kanalsanierung
hier: Vergabe der Sanierungsarbeiten in Gerbertshofen, Siglershofen

Die Gemeinde ist zur regelmäßigen Kontrolle der Kanäle im Zuge der Eigenwasserkontrollverordnung verpflichtet, teilt GOAR Hanselmann mit. Es sollen die dort festgestellten Mängel nach und nach beseitigt werden. Die Gemeinde führt dazu jährlich Kanalsanierungen durch, die mittlerweile fast ausschließlich im sogenannten „Inlinerverfahren“ durchgeführt werden können (ohne Tiefbau). Für die Sanierungen kann die Gemeinde die Abwasserabgabe, die sie an das Land zahlen muss, als „Zuschuss“ wiedererstattet bekommen. Die Reihenfolge der Sanierungsarbeiten legt die Verwaltung zusammen mit dem Ing-Büro Grimm fest, welches auch die Eigenkontrolluntersuchungen durchgeführt hat. Für das Sanierungspaket 2022 wurden die Kanäle in Gerbertshofen ausgesucht. Im Haushaltsplan 2022 waren dafür 130.000 € eingestellt gewesen. Das Ing-Büro Grimm hat hier eine beschränkte Ausschreibung der Bauleistungen durchgeführt. Der Auftrag ging an die günstigste Bieterin Firma Rossaro Kanaltechnik, Aalen.
Auf Grund der Witterungsbedingungen und örtlichen Gegebenheiten konnten nicht alle Haltungen in Gerbertshofen 2022 abgearbeitet werden. Alternativ wurde durch die Firma Rossaro Haltungen in Siglershofen saniert. Dadurch konnte das Auftragsvolumen gehalten und die Abwasserabgabe kann wie geplant verrechnet werden. Gleichzeitig konnte mit der Firma Rossaro eine Vereinbarung getroffen werden, die zurückgestellten Haltungen in Gerbertshofen 2023 zu den Konditionen der Ausschreibung 2022 fertigzustellen. Angesichts der Preisentwicklung und dem Umstand, dass dies ein kleinerer Auftrag ist, hätten wir diesen Folgeauftrag nicht zu diesen Konditionen bei einer neuen Ausschreibung erzielen können, so Hanselmann. Die Verwaltung schlägt daher vor, die Vergabe der Restabwicklung Kanalsanierung Gerbertshofen, Siglershofen als Folgeauftrag an die Firma Rossaro zu vergeben. Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Kanalsanierung 2023 Gerbertshofen, Siglershofen als Folgeauftrag der Kanalsanierung 2022 an die Firma Rossaro Kanaltechnik in Aalen mit einer Angebotssumme von 70.000 € zu vergeben.

Kommunalwahl
hier: Anpassung der Hauptsatzung

Für 2024 stehen wieder Kommunalwahlen an. Vor einer Kommunalwahl ist bei Gemeinden mit unechter Teilortswahl die Sitzverteilung rechtzeitig vor der Wahl zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Die Festlegung der Sitze darf nicht willkürlich erfolgen, sondern muss die örtlichen Verhältnisse sowie die Bevölkerungsanteile berücksichtigen, berichtet GARin Bögelein. Besondere Brisanz hat diese Überprüfung bekommen, da die Kommunalwahl der Stadt Tauberbischofsheim aus 2019 rechtlich angefochten wurde und deshalb die Wahl wiederholt werden musste. Im Juni wurden deshalb beide Ortschaftsräte angehört und im Gemeinderat wurde darüber abschließend beraten. In der Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, dass die Hauptsatzung wie folgt geändert werden soll:

  • Der Gemeinderat verkleinert sich von 15 auf 13 Sitze; die Wohnbezirke Stimpfach und Rechenberg geben jeweils einen Sitz ab
  • Der Wohnbezirk Weipertshofen (IV) und Weipertshofen Umland (V) werden zu einem Wohnbezirk zusammengefasst
  • Beide Ortschaftsräte werden um 1 Sitz vergrößert
  • Sitzverteilung Ortschaftsrat Weipertshofen:
    5 Sitze: Weipertshofen2 Sitze: Gerbertshofen, Käsbach, Lixhof, Hochbronn, Nestleinsberg, Klinglesmühle, Sixenmühle und Steinbach am Wald
  • Sitzverteilung Ortschaftsrat Rechenberg:
    6 Sitze: Rechenberg, Connenweiler, Blindhof
    1 Sitz: Eichishof, Bautzenhof, Hübnershof, Kreßbronn und Eichissägmühle

Die sich aus diesem Gemeinderatsbeschluss ergebenen Änderungen wurden nun zu einer Änderungssatzung zusammengefasst, die noch zu beschließen ist.

Der Gemeinderat beschließt einstimmig:

  1. Die Satzung zur Änderung der Hauptsatzung vom 16.11.2020.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt die Satzung ortsüblich bekannt zu machen und bei der Kommalaufsicht die Änderung anzuzeigen.

Hier können Sie die Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Gemeinde Stimpfach vom 16. November 2020 herunterladen (PDF-Datei)

Bürgermeisterwahl
a) Bildung des Gemeindewahlausschusses
b) Festlegung der Wahlbezirke
c) Text Stellenausschreibung Bürgermeister/in
d) Wahl der Ausschreibungsmedien

Nachdem die Termine zur Bürgermeisterwahl bereits in der März-Sitzung festgelegt wurden, gilt es weitere Punkte zur Bürgermeisterwahl vorzubereiten und festzulegen.
a) Bildung Gemeindewahlausschuss (§ 11 KomWG)
Dem Gemeindewahlausschuss obliegt die Leitung der Gemeindewahlen und die Feststellung des Wahlergebnisses. Der Gemeindewahlausschuss besteht aus dem Bürgermeister als Vorsitzendem und mindestens zwei Beisitzer. Die Beisitzer und Stellvertreter in gleicher Zahl wählt der Gemeinderat aus den Wahlberechtigten.
Da Bürgermeister Strobel Wahlbewerber ist, wählt der Gemeinderat den Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses und einen Stellvertreter aus den Wahlberechtigten und Gemeindebediensteten.
Die Verwaltung schlägt vor, neben dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter zwei Beisitzer und dessen Stellvertreter in den Gemeindewahlausschuss zu wählen (insg. 6 Personen).
Der Gemeinderat wählt einstimmig folgenden Gemeindewahlausschuss:
Vorsitzende: Isabell Rathgeb (1. stv. BMin)
stv. Vorsitzende: Petra Bögelein (Hauptamtsleiterin und Wahlleitung)
Beisitzer: August Schirle (OV Weipertshofen)
Beisitzer: Timo Fuchs (OV Rechenberg)
stv. Beisitz: Gerold Brenner (2.stv. BM)
stv. Beisitz: Markus Esterle (3. stv. BM)

b) Festlegung der Wahlbezirke (§ 4 KomWG)
Für die Stimmabgabe bildet jede Gemeinde einen oder mehrere Wahlbezirke.
Die Verwaltung schlägt vor die bisherigen Wahllokale / Wahlbezirke auch bei der Bürgermeisterwahl 2023 einzurichten:
1. Stimpfach, Bürgerhaus, Kurze Straße 2
2. Rechenberg, Dorfgemeinschaftshaus, Ortsstraße 27
3. Weipertshofen, Dorfgemeinschaftshaus, Käsbacher Straße 3
4. Briefwahl, Rathaus Stimpfach, Kirchstraße 22
Der Gemeinderat beschließt einstimmig die oben genannten Wahllokale wie bisher einzurichten.

c) Text Stellenausschreibung Bürgermeister/in
Die Verwaltung unterbreitet dem Gremium einen Textvorschlag. Zu beraten ist, ob der letzte Satz „Der derzeitige Amtsinhaber bewirbt sich wieder.“ in die Stellenausschreibung aufgenommen werden soll oder nicht.
Nach einer kurzen Diskussion beschließt der Gemeinderat mit 7 Stimmen dafür, 4 Gegenstimmen und einer Enthaltung, dass der Satz nicht in der Stellenausschreibung stehen soll.

d) Wahl der Ausschreibungsmedien
Bei den vorhergehenden „Bürgermeister-Stellenausschreibungen“ wurde generell nur im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg inseriert. Lediglich vor der Bürgermeisterwahl 2007 wurde zusätzlich im bayerischen Staatsanzeiger eine Anzeige geschaltet, um möglichst ein großes Gebiet für Bewerber zu erreichen.
Der Gemeinderat beschließt mit 9 Stimmen dafür und 3 Gegenstimmen, die Stellenausschreibung im Staatsanzeiger BW, Bayrischen Staatsanzeiger und dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Stimpfach zu inserieren.

Einvernehmen zu Bauvorhaben nach § 36 Abs. 2 BauGB
Es liegen keine Bauvorhaben vor.

Bekanntgabe, Verschiedenes und Anfragen
Verwaltung

  • Schließung MVZ
    BM Strobel erklärt, dass die Entscheidung, das MVZ zum 30.09.2023 zu schließen ganz aktuell ist und deshalb noch nicht veröffentlicht wurde. Es wurde bis zum Schluss nach einer alternativen Lösung gesucht aber leider musste das MVZ dann so entscheiden. Frau Dr. Litak wird die Praxis zum 30.09.2023 verlassen. Herr Dr. Kirchherr kann die Praxis nicht alleine übernehmen. Die Patienten sollen aber weiterhin im MVZ in Crailsheim behandelt werden. BM Strobel möchte mit der Nachbarschaftshilfe sprechen, ob hier ein mobiler Dienst für nichtmobile Patienten eingerichtet werden kann. Ziel müsse jedoch sein, die medizinische Versorgung in Stimpfach wiederherzustellen. Hierzu wird BM Strobel weiter Gespräche führen. Die Praxisräume bleiben daher vorerst weiter angemietet.
  • Baustelle B290
    Ab den Ferien wird die Ortsdurchfahrt Randenweiler voll gesperrt sein. Dies ist erforderlich, da das Baufenster sich vergrößert, um die Tragschicht auf den Fahrbahnen aufzutragen. Ende der Sommerferien soll die Strecke vom Autohaus Rettenmeier bis zur Vogelsangstraße fertig sein. Die Soll-Höhe für den neuen Fahrradweg entlang der B290 wurde nun erreicht. Die Erde, welche nun auf der Fahrbahn liegt, ist übrig. Diese wird nun beprobt und kann dann evtl. für die geplante Pump-Truck-Strecke benutzt werden.
  • Jugendforum
    Am letzten Freitag fand der Jugendforum statt, welcher ein voller Erfolg war, berichtet BM Strobel. Zum einen hat er sich mit den Jugendlichen bei der Pump-Truck-Strecke getroffen, um hier die Streckenführung und das weitere Vorgehen zu besprechen. Der Bauhof wird die Strecke vormodelieren; den Feinschliff dürfen die Jugendlichen dann mit ihren Eltern selbst gestalten. BM Strobel selbst wird noch den Streckenplan zur Bauausführung zeichnen. Auf Vorschlag der Jugendlichen soll auch eine leichtere alternative Strecke für jüngere Fahrer entstehen. Ziel sei es, dass die Strecke bis zum Ende der Sommerferien fertig ist.
    Bei einem zweiten Treffen am selben Freitag hat BM Strobel mit den Jugendlichen über den Jugendraum geprochen. Vor Ort wurde besprochen, wie der Jugendraum gestaltet werden soll etc. Hier sollen sich die Jugendlichen nun Gedanken machen, welches Inventar benötigt wird und welche Farbe an die Wand soll. Die Umsetzung soll bis Herbst geschehen.
  • Ortsdurchfahrt Eichishof
    BM Strobel informiert das Gremium, dass am vergangenem Mittwoch ein Treffen im Eichishof mit allen Anwohnern stattgefunden hat. Hier wurde den Bewohnern das weitere Vorgehen erklärt. Die Ortsdurchfahrt kann erst 2024 saniert werden.
  • September Sitzung
    BM Strobel teilt mit, dass die September Sitzung in Rechenberg stattfinden wird.

Gemeinderat

  • Zebrastreifen
    Ein GR möchte die Verwaltung bitten endlich die Zebrastreifen in der Gemeinde voranzubringen. In Stimpfach und allen Teilorten fehlen diese und sollten dringend umgesetzt werden. BM Strobel erläutert, dass die Gemeinde hier nicht Herr des Verfahrens sei, werde jedoch weiterhin beim LRA Druck machen.
  • MVZ Stimpfach
    Eine GRin findet es für die Gemeinde und für die Patienten ein herber Verlust, dass die Praxis schließt und bittet hier eine schnelle Lösung zu finden.
  • Tagesordnung
    Eine GRin schlägt vor, die Tagesordnung immer mit dem Versenden der Sitzungseinladung an die Gemeinderäte direkt auf die Homepage zu stellen.
  • Bürgerstiftung Stimpfach
    Eine GRin fragt nach, ob man das Thema mit der Bürgerstiftung nochmals aufgreifen kann bereits für die nächste GR-Sitzung, jetzt wo das 1000-jährige Jubiläum ansteht. BM Strobel kann dies gerne machen und versucht hierzu den Ansprechpartner bei der Kreissparkasse mit einzuladen.
  • Bahnhalt Stimpfach
    Eine GRin berichtet, dass das Gutachten bis Ende diesen Jahres abgeschlossen sein soll.
  • Ferienprogramm
    Eine GRin teilt mit, dass die Landfrauen über das Ferienprogramm Steckfiguren für das 1000-jährige Jubiläum bemalen. Vielleicht möchten auch andere Organisationen Steckfiguren bemalen, damit eine Vielzahl zusammenkommen. Weiter wird gefragt, ob es möglich Flächen in der Gemeinde als Blumenwiese auszuzeichnen, wo dann die Steckfiguren angebracht werden. BM Strobel wird die in die Arbeitsgruppen mitnehmen.
  • Vermessungen an der Jagst
    Aktuelle finden an der Jagst Vermessungen der Gewässer durch ein Ing.-Büro aus Sachsen statt.
  • Hörbühl
    Ein GR teilt mit, dass durch die Baustelle in Randenweiler nun auch vermehrt die LKWs in Hörbühl ankommen. Er möchte wissen, ob hier Schilder angebracht werden können, dass diese LKWs nicht mehr über Hörbühl fahren. BM Strobel teilt mit, dass diese Schilder nicht viel bringen werden, da diese bewusst übersehen werden. Dies geschieht momentan genauso in Randenweiler.